22.04.2026 |

Starkes Jahr 2025: UNIQA steigert Kapitalquote auf 275 Prozent und beschleunigt nachhaltige Transformation

Konzernbericht „Ahead of Plan“ und Solvency Capital Report 2025 bestätigen starkes Wachstum, eine sehr hohe Solvenzquote und wesentliche Fortschritte im Bereich ESG

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„2025 war für UNIQA ein Jahr, in dem wir unsere Strategie nicht nur umgesetzt, sondern klar übertroffen haben“, sagt Kurt Svoboda, CFO/CRO der UNIQA Insurance Group AG, zur Veröffentlichung des Konzernberichts und des Solvency Capital Reports 2025. „Wir sind ‚Ahead of Plan‘ und das bedeutet für uns: stärker zu wachsen, profitabler zu werden und unsere Kapitalbasis genau dann auszubauen, wenn geopolitische Unsicherheiten zunehmen. Unsere außergewöhnlich starke Performance zeigt eindrucksvoll, dass UNIQA auch in einem herausfordernden Umfeld ein äußerst verlässlicher Stabilitätsanker bleibt.“

Der Konzernbericht 2025 sowie der Solvency Capital Report bestätigt ein operativ wie finanziell außergewöhnlich erfolgreiches Jahr. Die verrechneten Prämien stiegen 2025 um 8,2 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro, getragen von allen Geschäftsbereichen – mit besonders starkem Wachstum in der Schaden‑ und Unfallversicherung (+10,0 Prozent) und deutlichen Zuwächsen in der Krankenversicherung (+6,3 Prozent) und in der Lebensversicherung (+5,1 Prozent). Auch das Ergebnis vor Steuern legte stark zu und erreichte 516,4 Millionen Euro, ein Plus von 16,9 Prozent. „Dieses profitable Wachstum zeigt, dass unsere strategischen Maßnahmen rascher greifen als geplant – wir stärken unsere Ertragskraft, verbessern unsere Combined Ratio nachhaltig und bauen unsere Kapitalausstattung weiter aus“, betont Svoboda.

Kapitalquote steigt auf 275 Prozent

Die regulatorische Kapitalquote nach Solvency II ist im Jahresvergleich um weitere 11 Prozentpunkte gestiegen. Diese Kennzahl, die als Gradmesser für die Kapitalisierung gilt, lag am 31. Dezember 2025 mit 275 Prozent (2024: 264 Prozent) auf hohem Niveau. „Gerade in Zeiten erheblicher geopolitischer Spannungen ist unsere starke Solvenzquote ein wesentlicher Faktor für Sicherheit, Widerstandskraft und Vertrauen“, so Svoboda.

Die regulatorische Kapitalquote ergibt sich aus dem Verhältnis der Eigenmittel von 7.212 Millionen Euro (2024: 6.211 Millionen Euro) und dem Eigenmittelerfordernis von 2.626 Millionen Euro (2024: 2.350 Millionen Euro). Der Anteil an besonders sicherem Tier 1 Kapital (Kernkapital) macht bei UNIQA aktuell 90 Prozent der Eigenmittel aus.

Gleichzeitig hat UNIQA den aktuellen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht, der wie im vergangenen Jahr Teil des Konzernberichts 2025 ist. Basis dafür ist die EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung „Corporate Sustainability Reporting Directive“ (CSRD).

Auf Kurs zu Netto-Null: In Österreich bis 2040, konzernweit bis 2050

„Nachhaltigkeit ist für UNIQA kein Nebenaspekt, sondern ein zentraler Bestandteil unseres Geschäftsmodells. Mit unserem Transition-Plan haben wir als erste börsennotierte Versicherung Österreichs einen klaren, verbindlichen Pfad definiert: Netto-Null-Emissionen in Österreich bis 2040, konzernweit bis 2050. Der Ausstieg aus Kohle, Öl und Erdgas in der Veranlagung und im Firmengeschäft sowie deutliche Fortschritte in unabhängigen ESG-Ratings unterstreichen: Wir gehen unseren nachhaltigen Weg konsequent, überzeugt und mit messbarem Fortschritt. Dabei verbinden wir wirtschaftlichen Erfolg mit Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft“, erläutert René Knapp, Vorstand bei UNIQA Insurance Group AG und zuständig für Nachhaltigkeit.

Deutliche Fortschritte bei internationalen ESG-Ratings

UNIQA hat 2025 ihre nachhaltige Transformation weiter beschleunigt und zentrale ESG-Kennzahlen signifikant verbessert. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in mehreren international anerkannten ESG-Ratings wider, in denen das Unternehmen im Berichtsjahr klare Fortschritte erzielen konnte und sich im Branchenvergleich in der Spitzengruppe etabliert hat.

Ein wesentlicher Treiber ist die konsequente Dekarbonisierung der Kapitalveranlagung: Die Weighted Average Carbon Intensity (WACI) des Investmentportfolios sank auf 42 t CO₂e pro Million Euro Umsatz – ein Rückgang um 57,5 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2021. Damit liegt UNIQA bereits heute nahe am ursprünglich für 2030 definierten Zielwert.

Sustainalytics bestätigt sinkende ESG-Risiken

Auch in externen Bewertungen zeigt sich diese Entwicklung. Im Sustainalytics ESG Risk Rating (Morningstar) verbesserte sich der ESG Risk Score von 18,9 auf 17,1 Punkte. Die Reduktion weist auf eine weitere Verringerung wesentlicher ESG-Risiken hin und unterstreicht die kontinuierliche Stärkung von Governance, Nachhaltigkeitsmanagement und Transparenz.

CDP hebt UNIQA auf ein sehr gutes A-

Beim CDP-Klima-Rating erreichte UNIQA erstmals die Bewertung A-. CDP gilt als weltweit etablierte Plattform zur Analyse von Klimastrategien sowie des Umgangs von Unternehmen mit klimabezogenen Risiken und Chancen und dient Investor:innen und weiteren Stakeholdern als wichtige Entscheidungsgrundlage.

S&P ESG Score legt deutlich zu

Zudem stieg der S&P ESG Score im Berichtsjahr von 43 auf 49 Punkte. Der Score wird von dem international renommierten Analyse und Ratinganbieter S&P Global im Rahmen einer umfassenden, branchenspezifischen Analyse erhoben und bewertet die Leistungsfähigkeit von Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance. Verbesserungen gelten am Kapitalmarkt als Hinweis auf gestärkte Prozesse, höhere Datenqualität und weiterentwickelte Steuerungsmechanismen.

Nachhaltige Investitionen

Mit einem Sustainable-Investment-Volumen von 2,5 Milliarden Euro hat UNIQA das strategische Ziel von 2 Milliarden Euro ebenso bereits heute klar übertroffen. Zudem finanziert das Unternehmen zunehmend Infrastruktur- und Energieprojekte, die aktiv zur Dekarbonisierung beitragen.

Elektrifizierung des Fuhrparks

Auch in der Betriebsführung liegt UNIQA vor dem Plan: Die Elektrifizierung des Fuhrparks in Österreich schreitet rasch voran und liegt bereits bei 74 Prozent, ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zum Vorjahr (57,2 Prozent). Damit ist der vollständige Umstieg auf E-Fahrzeuge bis 2030 in Österreich aus heutiger Sicht auf Kurs.

Fortschritte bei Gender Pay Gap

Auch beim bereinigten Gender Pay Gap konnte UNIQA Fortschritte erzielen: Die neu berechneten, bereinigten Kennzahlen zeigen eine weitere Verringerung der Unterschiede, gestützt durch klare Governance-Maßnahmen, jährliche Überprüfung und signifikante Verankerung in den Vergütungssystemen. Der bereinigte Gender Pay Gap für das Jahr 2025 liegt bei 2,4 Prozent (2024: 3,4 Prozent).

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Mitteilung enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung von UNIQA beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller uns zum aktuellen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr kann für diese Angaben daher nicht übernommen werden.

Zu den Berichten

Zum Konzernbericht

Zum Solvency Capital Report

Nachlese

PwC-Studie und CDP-Ranking zeigen: UNIQA bei Nachhaltigkeit auf Kurs

Exzellentes Jahr 2025: UNIQA steigert Ergebnis und Dividende deutlich

 

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